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Spätestens seit 15 v. C., als Drusus dieses Land eroberte, wird in Südtirol Weinbau betrieben. Den größten Aufschwung erfuhr das Land nach dem Fall des römischen Reiches mit der Besiedelung der Bajuwaren. Der Weinbau bekam neue Strukturen, Impulse und Märkte. Im Mittelalter gelangte der Weinbau zur höchsten Blüte. Wein war Medizin, Hauptgetränk und wurde dem Wasser beigemischt, um es trinkbar zu machen. Der große Niedergang erfolgte ab Ende des 19. Jahrhunderts durch die Reblaus und den neuen Pilzkrankheiten. Erst nach Überwindung dieser großen Hürden ging es wieder langsam bergauf. Als Südtirol 1919 zu Italien kam, bedeutete dies die nächste Krise für den Weinbau. Die nördlichen Absatzgebiete waren verloren, Italien hatte selbst viel Rotwein, und die Schweiz wurde nun ein großer Abnehmer der Weine Südtirols. Mit der Zeit wurden auch Österreich und Deutschland wieder dazugewonnen. Anfangs der 80er Jahre brach der Markt am Höhepunkt der Vermarktung von Durchschnittsweinen und Massenware zusammen. Heute setzt man auf Qualität und besondere einheimische Sorten wie den „Lagrein". Südtirol ist inzwischen zu einem Weinland von internationaler Spitzenqualität geworden - wo alte Weinkultur zu finden ist!