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Seit 1979 biologischer Weinbau - eine harte
Arbeit. Die europäische Rebe wird seit über 100 Jahren von Pilzen
befallen, wobei zerstörerische Kräfte miteinfließen. Auf biologischem
Wege entwickelt die Rebe trotz dieser Pilzrevolution und Klimaveränderung
neue Abwehrmechanismen und kann so auf Chemie verzichten. Unser homöopathischer
Einsatz begleitet die Vegetationsperiode der Rebe bis zur Traubenimmunität.
Das Erwachen der Rebe, die Neugeburt bis hin zum Erwachsensein der
Traube wird positiv unterstützt. Bei Kälte, Hitze, Regen oder Stressperioden,
bekommt die Rebe überbrückende Hilfe aus der Natur, in Form von homöopathischen
Hochpotenzen. Der Boden, das Wachstum, die Resistenz auf Pilzbefall
wird mit effektiven Mikroorganismen gesteuert. Unser enormer Einsatz,
ohne chemische Manipulationen, mit der Natur zu gehen, einen echten
Wein zu bereiten und zu genießen, gibt uns große Genugtuung.
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Bei der Traubenlese wird qualitativ selektioniert.
Trauben die für Weißwein bestimmt sind, werden je nach Sorte teilweise
entkämmt. Aromatische Sorten erfahren eine kurze Maische-Mazeration,
hernach wird schonend bis auf 2 bar gepresst. Der Most erreicht
dabei durch Kälteeinwirkung eine natürliche Klärung
und Entschleimung.
Der gereinigte Most wird bei ca. 17° C. kontrolliert in Stahltanks
vergoren. Geeignete, kraftvolle Moste werden auch in Barriques vergoren
und auf der Hefe 3 bis 10 Monate gelagert.
Da fruchtige, frische, auch gehaltvolle Weißweine keinen biologischen
Säureabbau erfahren, werden sie mit Bentomit geschönt,
um eine Eiweißtrübung vorzubeugen. Wo hingegen der biologische
Säureabbau erfolgt ist, entfällt diese Schönung.
Durch natürliche, winterliche Kälte wird der Wein dann
durch Ausfällen des Weinsteines im Fass
stabilisiert. Dann kann der Weißwein endgültig durch
eine Sterilfiltration auf die Flasche gezogen werden.
Junge Weißweine sollten erst 6 Monate nach dem Abfülldatum
getrunken werden, so hat sich auch der Schwefel im Weine neutralisiert
und seine unsanften Aggressionen beruhigen sich immer mehr.
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Nach der Selektion des Traubengutes werden
die Trauben von den Kämmen entfernt, die rote Maische wird
zum Teil in Stahltanks, zum Teil in Eichenfässern vergoren.
Um eine bessere Farbe und um komplexe Strukturen zu bekommen, wird
die Remontage - Delestage angewandt. Dabei erfährt der Tresterhut
mehrmals täglich eine Vermischung mit dem gärenden Most. Gehaltvolle,
tiefgründige und körperreiche Weine werden diesbezüglich intensiver
bearbeitet. Nach der abgeschlossenen Alkoholvergärung wird der Wein
von den Trestern getrennt. Nach Abschluss des biologischen Säureabbaus
zeigt er sich viel weicher und milder. Daher wird dieser sofort
angestrebt. Nun kommt der Wein zur Reifung in große Eichenfässer.
Gewisse Weinselektionen erfahren eine Reifung in Barriquefässern.
Bei Rotweinen führen wir keine Schönung durch. Selektionierte Rotweine,
welche über 2 Jahre im Barriquefass reifen, erfahren keine bzw.
geringere Filtration. Jüngere trinkbare Weine werden filtriert.
Da Rotweine eine geringere Schwefelung bei der Abfüllung erfahren,
sind sie auch früher trinkbar als Weißweine.
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Besondere, bedeutungsvolle, größere Weine
kommen auf diese Wappenflasche, um unserem Weinfreund zu signalisieren:
Hier ist echte Loacker-Qualitätsgarantie zu finden!". Wo
Weine mit Liebe, Sorgfalt, Eigenheit und Herz auf die Flasche
gezogen werden. Verschiedene Weine mit einer einheitlichen sympathischen
Präsentation.
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Es dürfen nur Weingüter Mitglied
werden, die eigene Rebflächen oder in Pacht bewirtschaften
sowie selbst keltern und selbst vermarkten. Also vom Anbau,
Ausbau über die Flasche bis zum Verkauf alles in einer Hand.
Herbizide sind untersagt. Das Ziel jedes Mitglieds ist, qualitativ
hochwertige Weine herzustellen. Einmal im Jahr wird ein internes
Weinfest bei einem Mitglied organisiert, wo jeder Weinfreund
die gesamte Palette der Mitglieder verkosten kann. Jedes Mitglied
darf von einer externen, unabhängigen Kostkommission seine
Weine zur Degustation vorstellen. Bei guter Bewertung wird
auf die Flasche eine Schleife angebracht. |
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